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Culture, Communication and Learning for thriving in times of change

Posts Tagged ‘Japan’

Wie war es in Japan?

Posted by jjerlich on 29. July 2016

Gespräch mit Nicole Mühlemann, Shen Dao Praxis

Es war schön. Jetzt bin ich wieder da.

Das ist eine akzeptable Antwort auf meine Frage.

Für viele Leute.

Ich will es genauer wissen.

Was hast du erlebt?
Welche Situationen sind dir in Erinnerung geblieben?
Welche Gefühle haben dich begleitet?

Ich möchte über die Erlebnisse hören, die die Bilder wieder kehren lassen.

Die Brücken

“Ich hatte ein wunderschönes Erlebnis gleich auf dem Weg zum Hotel. Gerade angekommen machte ich mich auf den Weg zu meiner Unterkunft. Das riesige Zug und U-Bahn System in Tokyo lag vor mir, und ich war nicht sicher, ob mich die gewählte U-Bahn tatsächlich zur gewünschten Station bringt.  Ich sah eine junge Japanerin und entschied, sie um Hilfe zu fragen. Sie war sich auch nicht sicher und wir stiegen gemeinsam aus dem Zug aus. Sie fragte den Stationsmeister (in Japan gibt es so jemanden in jeder Station). Der bestätigte. Wir konnten wieder in denselben Zug einsteigen. Ich war so verwundert, dass jemand sich die Zeit nimmt, von seinem Weg abzugehen und einem anderen völlig unbekannten Menschen zu helfen. Eine Seltenheit, die mich in Japan persönlich willkommen geheissen hat.”

Ich lächle und nicke. Das ist auch mein Japan.. Ich erinnere mich auch an so eine ähnliche aussergewöhnliche Situation. Das ist sehr schön.

Und wie war dein Kurs? Was hast du mitgenommen?

“Eigentlich nichts Neues”

meint Nicole zuerst laut denkend, setzt dann nachdrücklich fort …

°Wir sind in die Tiefe gegangen. Ich habe am Beispiel der japanischen Meistern gesehen, wie man mit gebündelter Energie noch tiefer gehen kann. Das Resultat ist eine verstärkte Wirkung.”

Das klingt sehr kraftvoll. Deine Behandlungen waren bisher schon sehr erfolgreich, sodass viele deiner Patienten nicht mehr gekommen sind, weil sie nach deiner Behandlung beschwerdelos waren.

Ich wünsche mir, dass der Weg zu dir von vielen gefunden wird.

Danke für deine Gedanken.

 

LINKS

Shen Dao Praxis

 

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Warum Japan irgendwann den Anschluss verliert…

Posted by TabeaSano on 16. June 2014

This is a post in German I published in different blog on May 2nd, 2011. It was written out of frustration about the boredom I experienced during my studies in Japan. Please note that this is a generalisation of the situation and I am aware that there are schools in Japan, which have an excellent education system. I just want to post it here as a start for a discussion about education in Japan.

Wenn ich an Vorlesungen an Deutschland denke, bin ich wahrscheinlich sehr verwöhnt, denn wir sind immer kleine Gruppen, der Dozent kennt meist unseren Namen und wir müssen – ganz wie in der Schule – uns melden und beteiligen. Aber selbst bei meinem Besuch an größeren Unis mit mehr als 100 Studenten in einem Raum, kann ich immer noch mit Gewissheit sagen, dass die Aufmerksamkeit der Studenten um ein Vielfaches höher ist als in Japan.

Anschluss

Ich traute mich nicht schlafende Studenten zu fotographieren …

Dienstags, 10:40 Uhr – “Leadership & Negotiations” im zweitgrößten Vorlesungssaal des Wirtschaftsgebäudes mit rund 40 Drittsemestlern und einem motivierten Professor. Und trotzdem sind die ersten drei Reihen konsequent frei und schlafende Studenten an der Tagesordnung. Liegt es am langweiligen Unterricht? Kann es jedenfalls nicht sein, denn Okumura-sensei erklärt gut, macht Übersichten, die verständlich sind, bringt lauter interessante Beispiele und nimmt Bezug auf aktuelle Geschehnisse. Und trotzdem schreiben alle Studenten nur das mindeste mit und sitzen eher gelangweilt da – obwohl offiziell nicht mal Anwesenheitspflicht ist.

Ich finde das schade, denn eigentlich sollte doch die Universtität der Ort sein, wo man genau das lernt, was einen interessiert, nicht wahr? Aber scheinbar nicht hier, denn wie so oft spielt hier nicht nur die Einzelleistung eine Rolle, sondern auch der Name der Uni. Der öffnet einem dann schließlich den Weg ins Berufsleben und bist du einmal drin in der Maschinerie, ist es schwer herauszukommen. Letztendlich ist es in den meisten Fällen egal, was du studierst, solange du den Namen der Uni hast – bestes Beispiel, vier Leute auf meiner Arbeit im Hotel haben Jura studiert! Wenn ich höre, wie im International Center der Universität beraten wird, dass maximal drei Monate Austausch geraten wird, weil man sonst Zeit verliert, dann finde ich das schade. Hier wird eher darauf geachtet, dass man gleichzeitig mit allen im gleichen Alter den Abschluss macht. Kein Wunder, dass so nicht wirklich Motivation aufkommt, wenn man alles nach Plan macht und trotzdem einen Job bekommt. Das Bestreben wie in Deutschland der Selbstverwirklichung ist hier nicht so stark ausgeprägt. Und somit fehlt die bei uns oft geforderte Auslandserfahrung oder selbst das Bestreben ins Ausland zu gehen, denn Japan ist ja schön. Und warum sollte man es denn verlassen, wenn auch innerlands alles vorhanden ist?

Noch viel erstaunlicher, es gibt im Unterricht keine Fragen! Man schreibt eben nur das mit, was auch angeschrieben wird, denn genau das wird auch wieder abgeprüft. Bis jetzt hatte ich nur sehr wenig selbstständiges Erarbeiten von Lösungen. Und man fällt ja auch unangenehm auf und stört den Lehrer. Was allerdings mal ganz interessant wäre, denn andererseits sind die Dozenten absolut ungebildet in Pädagogik. So manche Typen, die da vorne stehen, haben noch nie eine Masse unterhalten müssen, bzw. Wissen an den Mann gebracht. Monotone 90 Minuten ohne Unterbrechung! Aber in den Seminaren, d.h. kleine Gruppen geleitet von einem Dozenten, wo man sich einmal pro Woche zu einem bestimmten Thema austauscht, wird trotzdem nicht mehr geredet und eigentlich wäre ja das die beste Möglichkeit, um so richtig herzhaft zu diskutieren, oder?

Diese Kultur wie Deutsche sie haben, sich auszutauschen, Standpunkte zu vergleichen, ist hier absolut unterentwickelt. Japaner legen Wert auf die Harmonie und Unstimmigkeiten würden das trüben und somit hat der Dozent recht, denn wie könnte man dem Dozenten widerspechen? Das entschuldigt aber nicht die mangelhafte Präsentationsfähigkeit! Also, drei in Kleinstschrift vollgeschriebene Blätter, die einfach heruntergelesen werden, wäre bei uns in der achten Klasse schon durchfallreif gewesen. Handout, übersichtliches Erklären, Fragestellung, bitte! Aber wenn sowas auch nicht verbessert wird, wie soll es dann weitergehen?

Was kommt dann am Ende heraus? Studenten, die keinerlei Präsentations- und Diskussionsfähigkeit besitzen und die nun erstmal drei Monate in der Firma lernen, wie man sich zu verhalten hat und wie alles gemacht wird, also eigentlich das, was ich erwarte, dass man es in der Universität lernt. Geht man dann überhaupt zur Universität, um zu lernen? Nein, Frauen können sich ja einen Mann angeln! 😀
Und das bestätigt mich letztendlich in meiner Theorie, dass Japan eine breite Masse hat, die einfach nur mitschwimmt und die wirklich innovativen Sachen von Leuten kommen, die da herausfallen (s. Visual Key, etc.). Und solange kein Bestreben besteht sich großartig mit dem Ausland auszutauschen und Vergleiche zu ziehen, wird hier alles fröhlich in der Blubberblase so weitergehen, bis sie platzt.

Genug Dampf abgelassen, Uni macht ja trotzdem Spaß. Aber als eine der wenigen Ausländer im Unterricht einen einfachen Sachverhalt zu erklären, während sich keiner von den Japanischen Studenten meldet, ist schon verstörend.

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Prolegomena 2

Posted by juttajerlich on 1. November 2013

Kai Tomioka Redewettbewerboder Man kann Wichtiges auch lustig erklaeren …

In Erinnerung an meine Zeit in Japan denke ich immer wieder an Prolegomena – den von Kai geschriebenen Text “Man kann Wichtiges auch lustig erklaeren” zurück, der in seiner Bedeutung wichtiger zu werden scheint.

Der Originalausschnitt aus dem Nanzan Redewettbewerb 10.12.2011 hilft mir dabei, mich so richtig wieder hineinzufühlen.

Selbstkritik und krtisches Denken – das ist etwas, dass in einer Gesellschaft nicht fehlen darf.  Das ist etwas, dass Teil eines jeden Lernprozesses sein sollte. Feedback von anderen und die eigene Reflexion sind unersätzlich.

Fukushima ist ein Beispiel

Die doch immer wieder zu mir durchdringenden Berichte rund um Fukushima, das Miterleben aller Geschehnisse in Japan, das recherchierte Wissen und das sich-Austauschen mit in Japan unterrichtenden Kollegen und Kolleginnen, machen deutlich, wie sehr eine Gesellschaft an dem vorbeigehen kann, was sie als ihr Ziel vorgibt:

Sicherheit und Gesundheit

“Doch die Regierung wird uns nicht helfen. Sie sagen uns, wir sollen einfach hier bleiben. Unseren Kindern sagen sie, sie sollen Hüte aufsetzen, Gesichtsmasken tragen und weiter zur Schule gehen.”

Der Brief einer japanischen Mutter

Welche Schlüsse ziehen Sie für sich selbst daraus?

LINKS
Text von Kai Tomioka “Prolegomena – oder Man kann Wichtiges auch lustig erklaeren”

Originalausschnitt aus dem Nanzan Redewettbewerb 10.12.2011

www.judithbrandner.at

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Nicht ausgedrückte Wut und Dankbarkeit

Posted by jjerlich on 10. October 2013

MorgenSportSeit 90 Jahren bewegt sich ganz Japan morgens zur Radiogymnastik.
Wenn nicht selbst erlebt, hätte ich dies nicht als reale Wirklichkeit empfinden können. Gefühlsmäßig erzeugt der Anblick großer Menschengruppen, die den Aufforderungen einer einzigen Stimme folgen, die Einnerung an ähnliche Bilder aus dem Geschichtsunterricht vom Mitmachen ab.

Die Zeit meines Lebens, die ich in Japan verbracht habe, wird mich immer mit dem Land und den Menschen, den Freunden und Kontakten verbinden.
Was ich dort gelernt habe, wird mich immer begleiten.
Was mich dort frustriert hat und zuinnerst verstummen hat lassen, wird mich immer sehr traurig stimmen.

Es wird mich antreiben und erinnern, dass ich mich weiter Veränderungen und Verbesserungen einsetzen werde, die soviele Leben wie nur möglich berühren.

Arte Doku: Der Bauch von Tokio
Filmtipp – Wie Tokyo mit Lebensmitteln und Wasser versorgt wird. Interviews mit Leuten vor und nach 3-2011. JapanerInnen, die vor der Radioaktivitaet Angst haben, berichten über Ihr Leben davor und danach. Ein Thema, das in den japanischen Medien totgeschwiegen wird.

Aus Unwissen: Im Frühjahr 2011 tranken 2,5 Millionen Menschen 8 Tage lang Wasser, dass mit radioaktivem Jod belastet war. Bis heute hat die Anlage Probleme mit radioaktivem Cäsium.

Zwei Sätze für 300 Tonnen radioaktives Wasser
Japans Regierung gab offiziell bekannt, dass bei Fukushima ein gigantisches Verseuchungsproblem besteht. Kaum eine Meldung wert?!

LINKS

Nuclear Energy in Japan von Tabea Sano, Autauschstudentin in Japan
In Erinnerung an Fukushima Frischer denn je
To be in the spotlight for a cause Eine Meinung bilden und vertreten muss gelernt sein

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NED Juli Paket

Posted by jjerlich on 12. July 2013

… and here comes a monthly package after the month has passed. Not a good approach for continuous learning every day. Unfortunately circumstances and energy levels lead to this. I apologize.

Nihongo English Deutsch Lernen in Wortfamilien
おんど ondo temperature (e) Temperatur Temperatur haben
きょうしつ kyōshitsu classroom (s) Klassenzimmer “das fliegende Klassenzimmer”
ほんだな hondana bookshelf (s) Bücherregal (s) Regal
いたみ itami pain  (r) Schmerz es tut weh!
くるま kuruma  car (s) Auto Auto fahren
えいが eiga video  (s) Video (r) Film
せいびし seibishi  mechanic  MechanikerIn MechanikerIn lernen

Happy learning! Viel Spaß beim Lernen!

Nihongo English Deutsch Lernen in Wortfamilien
よむ yomu read lesen ein Buch lesen, lesen können
つうやく tsūyaku interpreter ÜbersetzerIn als Übersetzerin arbeiten
電子辞書 denshi jisho electronic dictionary (s) Elektronisches Wörterbuch das ist unersetzbar in Japan
けいざいがく keizaigaku economics (e) Wirtschaft Wirtschaft studierden
ノート nōto notebook (s) Notizbuch (r) Notizblock
学習塾 Gakushū juku after school academy (e) Nachhilfeschule
げきじょう gekijō theater (s) Theater ins Theater gehen, ein Theater machen

Another set of words

Nihongo English Deutsch Lernen in Wortfamilien
こうじょう kōjō  factory  (e) Fabrik Fabriksarbeiter
ワインwain wine  (r) Wein Stadt Wien
おおきい ōkii big  groß (r) Großteil
 なぜなら Nazenara  because  weil deswegen, deshalb
 好む konomu like, prefer  mögen Wandern mögen
欲する hossuru
 want, desire  möchten ich möchte eine Torte
ギリギリ Giri Giri barely, at the edge  gerade noch an der Grenze

Gambare!

Wörter einschicken? Freue mich auf Ihre Email an jutta(at)kulturimpuls.net

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NED: Nihongo – English – Deutsch package of the week

Posted by jjerlich on 19. May 2013

… more Words for the language learner out there.

Nihongo English Deutsch Lernen in Wortfamilien
 無意味 muimi  senseless sinnlos sinnvoll
こうしゅうでんわ kōshū denwa
 public phone (s) öffentliche Telefon Mobiltelefon
つまらない tsumaranai
boring  langweilig aufregend
ひょう hyō
hail (r) Hagel hageln, es hagelt
くすりゆび kusuriyubi
 ring finger (r)  Ringfinger Mittelfinger, leiner Finger
しょほうせん shohōsen
 prescription (s) Rezeot Kochrezept
しゃかいがく shakaigaku
 sociology Soziologie Soziologie studieren, Soziologe, Soziologin

Happy learning! Viel Spaß beim Lernen!

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Wörter der Woche – ab 22.4.2013

Posted by juttajerlich on 23. April 2013

… inspired by Japanese word of the day emails to remember our time in Japan, it now became the mean to learn more Deutsch.

Nihongo English Deutsch Lernen in Wortfamilien
ふとった futotta
 thick  dick  dünn sein, dick werden
けいたいでんわ keitaidenwa
cellular phone (s) Mobiltelefon  Handy (Österreich, Deutschland), Natel (Schweiz)
けんさするkensa suru
inspect inspizieren  untersuchen, überprüfen, (e) Inspektion, Polizeiinspektion
うみべ umibe
 seaside (e) Küste, (r) Strand  am Meer sein, (s) Meer
やく yaku
 fry braten  anbraten, frittieren, brutzeln
どくしょ dokusho
 reading  lesen  Buch lesen
しょうがっこう shōgakkō
 elementary school  (e) Volksschule

Happy learning! Viel Spaß beim Lernen!

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Wörter der Woche – ab 15.4.2013

Posted by juttajerlich on 15. April 2013

… inspired by Japanese word of the day emails to remember our time in Japan, it now became the mean to learn more Deutsch.

Nihongo English Deutsch Lernen in Wortfamilien
せなか senaka
back (r) Rücken ähnlich aber anders – verrücken, verrückt
つける tsukeru
 turn on (verb) einschalten ausschalten, (r) Schalter, (r) Lichtschalter
きたない kitanai
dirty (adjective)  schmutzig (r) Schmutz, sauber/schmutzig machen
はい hai
yes
Ja Nein, sagen
しょさい shosai
study room  (s) Arbeitszimmer studieren, arbeiten, lernen
かえすkaesu
return zurück umkehren, zurück kommen
コンピューター  computer
conputer (r) Computer am Computer arbeiten, programmieren

Happy learning! Viel Spaß beim Lernen!

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Weekly Summary – Wort des Tages – ab 8.4.2013

Posted by juttajerlich on 8. April 2013

… inspired by Japanese word of the day emails to remember our time in Japan, it now became the mean to learn more Deutsch.

Nihongo English Deutsch Lernen in Wortfamilien
クレジットカード kurejitto kādo
Credit Card (e) Kreditkarte mit Kreditkarte bezahlen
きょういく kyōiku
Education (e) Ausbildung die Ausbildung – sich (aus)bilden, lernen, studieren – ausgebildet
あせ ase
sweat (noun) (r) Schweiß der Schweiß – schwitzen – verschwitzt
ぐあいがわるい guai ga warui
sick krank die Krankheit – krank sein, erkranken – erkrankt
にがい nigai
bitter sauer, bitter bitterlich entäuscht sein, verbittern
いまimai
living room (s) Wohnzimmer wohnen, (s) Zimmer, (e) Wohngemeinschaft, (s) Wohnhaus
しごとを shigoto
work (e) Arbeit arbeiten, Arbeit suchen, “Arbeit macht frei”

Happy learning! Viel Spaß beim Lernen!

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Language influences thinking – Sprache beeinflusst Denken

Posted by juttajerlich on 24. February 2013

nonfuturistic languagesWhile I was teaching Advanced German language courses at universities in Nagoya, Japan, I observed that it was difficult for students to understand how to explain the sequence of events in a story in German. Through in debt discussions and questioning how the same information would be composed into sentences in their mother tongue Japanese I discovered that it was not possible to convey the exact same information as in the German sentences.

The difference was that in German sentences it is explicit what happen first, simultaneously and after and how a decision was made or a conclusion about a situation was inferred. In Japanese this was not so clear.

The consequence of this for my teaching was that I made it a point to explain this in debt to students for them to understand:
1. that there are different concepts of thinking delivered with a language and
2. that they need to allow different thinking processes to happen in their mind for mastering this particular language.

This led me to think about how I could visualize this language border even for beginners in learning German language. A first attempt was the creation of a simple small app-like presentation that decoded this language borderline.
Example Language border German Japanese

Interestingly Keith Chen, Associate Professor of Economics at Yale School of Management, is also researching impacts of language on behavior. He hypothesizes that languages that grammatically associate the future and the present, foster future-oriented behavior.

Why I am so interested in this?

Different understanding about how decisions are made and how a person really understands his or her commitment to deliver what he or she is assigned to contribute in a team project ultimately has great impact on group performance.

This is what I observe in my Creativity Engineering class at the Technical University: team members come from different language back grounds. They use English as a common language. Most of the team problems relate to team members not delivering what they signed up for in time or at all, causing a decrease in group performance. Some groups even fall apart and do not finish the course, in some cases caused by one group member.

LINKS

COWLES FOUNDATION DISCUSSION PAPER NO. 1820

TED Talk: Could your language affect your ability to save money? published on 19.2.2012

TEDxYale: The Impact of Language on Economic Behavior published on 6.4.2012

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In Erinnerung an Fukushima …

Posted by juttajerlich on 12. September 2012

Fukushima in Japan persönlich miterlebt zu haben, wird wohl immer tief in meiner Erinnerung verhaftet bleiben und obwohl das für weltweit eigentlich alle Leute gilt, hat es doch für jeden einzelnen eine andere Einfärbung und Bedeutung.

Zum Nachvollziehen und sich Hineindenken, was vor Ort geschehen ist und wie die Information an die Gesellschaft erfolgt, gibt es viele Möglichkeiten:

Als erste Referenz zu den wirklichen Hintergründen zu empfehlen

Die Fukushima Lüge ZDF
TEIL 1TEIL 2TEIL 3

Gern verweise ich hier auf Publikationen von Zeitgenossen meiner Unterrichtstätigkeit in Japan von Judith Brandner, Ann Cotten, Lydia Mischkulnig.

Judith Brandner
Reportage Japan
Außer Kontrolle und in Bewegung
Interview dazu
Hören Sie sich rein

Neuerscheinungen

Jürgen Draschan, Bertlinde Vögel (Hrsg.) (2012):
NACHBEBEN JAPAN
Wien: Luftschacht Verlag. ISBN: 978-3-902844-12-5

Mit Beiträgen von Xaver Bayer, Judith Brandner, Ann Cotten, Elfriede Czurda, Erwin Einzinger, Franzobel, Peter Glaser, Ludwig Laher, Hanno Millesi, Lydia Mischkulnig, Sabine Scholl, Josef Winkler.

Buchpräsentationen:
Literaturhaus Graz, 24. Sept. um 20.00 Uhr
Literaturhaus Wien, 25. Sept. um 19.00 Uhr

ONCE UPON A TIME / ES WAR EINMAL FUKUSHIMA
von Kei Kimura/Maketa Smith-Groves
Herausgegeben von Renate & Peter Giacomuzzi
Übersetzungen von Isabelle Esser und Isabella König

Buchpräsentation mit Kei Kimura und Maketa Smith-Groves beim Sprachsalz-Festival
am Samstag, 15. September 2012, 11.30 Uhr, Stadtbücherei Hall, Tirol.

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To be in the spotlight for a cause

Posted by jjerlich on 12. March 2012

CONVERSATIONS THAT BUILD VIEWS

Toby Weymiller I respect this actor who lost over 90% of his annual income to fight against giant nuclear power machine!
Actor in the spotlight of Japan’s antinuke movement | The Japan Times Online
Jutta Jerlich As I learned In Japan people who fight and want things to improve, pay a very high price – mostly loosing all their income and consequently life. That is why very few people dare to even think about change.
Toby Weymiller OR ….that fear is there and; consequently, it’s hard to gather momentum with any movement against something large and powerful like this industry. Sadly, I believe the public are fairly easy to "control" here, but many countries are like this. America, to some extent,
is like this, as well.
Tsuguo Fujita 自分の考えをしっかり持って発言できるのはすばらしいと思います。
Toby Weymiller I agree, Fujita-san. To be able to speak your beliefs freely is wonderful.
Jutta Jerlich I ‘d be happy to help build momentum for change in Japan

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‘Sushi police’ to protect Japan’s culinary exports

Posted by jjerlich on 13. August 2011

Japanese food[Author: Haruna Arafuka, Advanced English Class, Kinjo University, Nagoya, Japan]

Japan’s Agriculture Ministry has set up a panel to discuss a certification system for Japanese restaurants abroad. The ministry said its aim was to spread correct Japanese food culture and improve the reliability of our country’s food in foreign countries. He is hoping to export fish-eating culture and techniques to other parts of the world.
The independent, November 2006

This is an article from 2006. It sounds out-of-date, but I was interested in to due to the present situation of Japanese restaurants in London through my 1-year stay.

If you visit foreign countries, you will find many Japanese restaurants there easily. You will realize that they have many varieties of sushi, which are quite different from the original one. For example, they have sushi with avocado, tuna and mayonnaise, called California roll, or with tuna and chili sauce, called Spicy roll. Surprisingly they sometimes put up a signboard, which reads “Sushi and Korean food”. Sushi is completely different from Korean food but they sometimes offer them together. It might be difficult to find a chef abroad who really understands the culture of sushi.

To tell you the truth first, this idea about the certification system was turned down, because it was not practicable. Do you think we should have adopted the certification system? I don’t think so. In my opinion, this system sounds superficial. We Japanese also mix Western food with Japanese food, such as curry rice, teriyaki hamburger and spaghetti with spicy cod roe, called Mentaiko. I understand the idea, but in such a globalized society we can not prevent people from adapting foods to their taste.

However, it doesn’t mean that the real Japanese food has been misunderstood abroad. These restaurants do spark interests in Japan and then, it promotes people to visit Japan. This way, people will understand the real Japanese food in Japan and hopefully they will spread it.
Hundreds of new sushi, noodle and tempura restaurants have sprouted in the UK in the past decade and the quality is improving. When I was in London, I found many great Japanese restaurants full of local people. One of Udon restaurants was even better than the ones in Japan.
In conclusion, it is not necessary to certificate the Japanese food and Japanese restaurants abroad have a big role to deepen the interest in Japan.

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Inside Japan: Shushoku Katsudo 就職活動

Posted by juttajerlich on 23. April 2011

Shukatsu ist die Abkürzung für Shushoku Katsudo und bezeichnet den Prozess der Jobsuche in Japan. Der Prozess ist kompliziert und zeitaufwendig, es müssen zahlreiche Veranstaltungen und Prüfungen in einer bestimmten Reihenfolge besucht bzw. bestanden werden. Am wichtigsten ist jedoch, dass dieser Prozess nur einmal pro Jahr startet. Wenn der Einstiegszeitpunkt verpasst wird, ist es zu spät.

Dieser Prozess der Jobsuche beginnt oft bereits schon nach dem 2. Studienjahr, sodass man bis zum vierten Studienjahr, in dem der Abschluß erfolgt, nur zwei mal die Möglichkeit hat, an Schukatsu teilzunehmen und damit einen Job zu bekommen.

Für die Studenten, die nächstes Jahr ihr Studium abschließen werden, hat sich die Situation verschlimmert. Viele Firmen haben ihre Beteiligung an diesen Programmen abgesagt. Das ist eine – weitere – Katastrophe für sehr viele!

Es war schon vorher so, dass viele Studienabsolventen keinen Job mehr finden. Die Wirtschaftskrise und nun die Katastrophe aufgrund des Erdbebens haben diese Situation bedenklich verschärft. Doch wie es der japanischen Kultur entspricht, wird über solche Probleme kaum gesprochen.

See also

SHUKATSU – The Road to a Job in Japan [in English}

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Ziegen als Leiharbeiter

Posted by traudljerlich on 16. February 2011

Im Jahre 1976 wurde Temporary Center Inc. als Leiharbeitsagentur in in Kita-ku, Osaka-shi gegründet. Im November 1983 wurde das Temporary Center Okayama Inc. in Pasona Okayama Inc umbenannt. Seither hat sich eine Unzahl von Zweigstellen über ganz Japan verteilt.

Laut Bericht im Standard vom 16. Februar 2011 gibt es eine unglaubliche Neuheit!
Zwei weiße Ziegen sind die jüngsten Neueingestellten. Sie wurden von Yasuyuki Nambu, dem derzeitigen Chef von Pasona per Einstellungsbrief vorgestellt. Ihre Hauptaufgabe besteht in der Bereitstellung von Dünger für die firmeneigenen Reisfelder und die Gemüsebeete im Foyer der Agentur in Tokio.

Inwieweit die Tiere dem Status Leiharbeiter gerecht werden, sei dahingestellt. Durch den tierischen Eye-catcher wird auf jeden Fall Aufmerksamkeit erregt.

Es ist eine spektakuläre Aktion der Firma, das besondere Augenmerk auf ein ernstes Problem in Japans Gesellschaft, das Aussterben des Bauernstandes, zu legen. Gleichzeitig besteht eine große Arbeitslosigkeit bei Hochschulabsolventen. Pasona versucht eine Brücke zu schlagen, beide Probleme zu vernetzen.

Related Links
– what Japanese University Students think

– Language learning in Japan

– what Japanese University Graduates have to face.

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