KulturImPuls

Culture, Communication and Learning for thriving in times of change

CouchSurfing – oder Sich die Welt ins Haus holen!

Posted by juttajerlich on 28. September 2010

„Wenn einer eine Reise tut, so kann er was erzählen“.
Ja, eigentlich schon. Aber in der heutigen Zeit stimmt das oft schon nicht mehr. Stress im Urlaub, Besichtigungen und die Anreisewege dazwischen lassen nicht viel Zeit übrig, in der man das Land oder die Stadt wirklich so von Mensch zu Mensch kennenlernen kann. Und teuer ist es natürlich auch: Flug, Hotel, Essen im Restaurant – von der Summe ist man dann oft selbst überrascht. Jetzt hat mich ein Freund auf eine andere Möglichkeit Aufmerksam gemacht: CouchSurfing

Was ist das denn?
ZDF Bericht über CouchSurfing 28 min

Berichte mit jeweils 3 – 4 min
Couch in Heidelberg [DE]
RTL Bericht [DE, EN subtitles]
In Berlin [DE, EN subtitles]
BBC Bericht von einem CouchSurfer in Tokio [EN]
How to CouchSurf [EN]

Ich werd´s mal ausprobieren!

Advertisements

One Response to “CouchSurfing – oder Sich die Welt ins Haus holen!”

  1. Gregor said

    Mehr als Reisen – aus eigener Erfahrung

    Als ich mich vor über vier Jahren zugegebenermaßen im Hinblick auf die knappen Finanzen auf die Suche nach einer günstigen Unterkunft machte, da stieß ich auf CouchSurfing. Eine Seite, wie für mich gemacht: hatte ich doch schon immer Gäste aus aller Welt bei mir empfangen. Amerikaner im Rahmen einer Schulpartnerschaft, Japaner, die an einem Jugendaustausch teilnahmen, Franzosen, Italiener, …
    Wie würde ich CouchSurfing beschreiben? Da gibt es zwei Möglichkeiten. Zum einen kann man als Couch Surfer, also als Reisender, in vielen verschiedenen Ländern und Städten kostenlos übernachten, fast immer in Häusern oder Zimmern eines Einheimischen. Diese Person wird außer einer kostenlosen Übernachtungsmöglichkeit viele Tipps zu bekannten und unbekannten Sehenswürdigkeiten geben können, wird Gesellschaft leisten können, wird gute Restaurants empfehlen können, oder kann sogar ein regionales Gericht kochen. Außerdem kann man über den Gastgeber ganz einfach in Kontakt mit anderen Einheimischen kommen.
    Zum anderen kann man selber als Host (Gastgeber) auftreten. Hat man kein Geld, um in die weite Welt zu Reisen, kommt die Welt in das eigene Haus. Dadurch bietet sich die Möglichkeit, die eigene Stadt und den eigenen Alltag bewusster zu erleben. Man geht mit seinem Couch Surfer an Plätze oder in Restaurants, die man alleine oder mit einheimischen Freunden niemals besuchen würde. Der Couch Surfer wird aber auch garantiert ein Stück von seiner eigenen Lebensart ins Haus bringen, was ich bisher immer als bereichernd empfunden habe.
    “Wenn einer eine Reise tut, so kann er was erzählen”. Dieses Zitat möchte ich noch ein wenig weiterführen: Wer bei Couch Surfing mitmacht, der weiß, wovon er spricht. Er wird mehr erzählen können als das, was in einem Reiseführer beschrieben wird. Er wird unterwegs keine Einheimischen treffen, sondern Freunde finden. Er wird zu Hause keine Gäste haben, sondern Freunde gewinnen.

    Like

What do you think?

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s

 
%d bloggers like this: